25.05.2015 – Honigernte

Mit dem Ende der Rapsblüte ist die Zeit der ersten Honigernte gekommen. Seit dem Aufsetzen der Honigräume  sind mittlerweile sechs Wochen vergangen. Die Bienen haben in der Zwischenzeit das Wabenwerk der Honigräume ausgebaut, kräftig Nektar eingetragen und diesen zu Honig umgewandelt. Die Waben sind vollgefühlt mit Honig und größtenteils mit einem Wachsdeckel verschlossen.

Vor der Ernte wird mit einem Refraktometer der Restwassergehalt des Honigs bestimmt. Mit 16 % liegt er für diese Ernte deutlich unter dem vom Deutschen Imkerbund geforderten Wert von 18 % und erfüllt dieses Qualitätskriterium.

Die Ernte beginnt bereits am frühen Morgen mit dem einsetzen der Bienenfluchten unter die Honigräume. Die Bienenfluch sorgt dafür, dass die Bienen den Honigraum verlassen, jedoch nicht in diesen zurückkehren können. Auf diese Art und Weise wird der Honigraum frei von Bienen, so dass bei der späteren Entnahme der Honigwaben nur noch wenige Bienen von den Waben abgekehrt werden müssen.

Die Ernte beginnt am frühen Nachmittag, insgesamt konnten 40 Waben prallgefüllt mit Honig geerntet werden. In der als Schleuderraum umfunktionierten Küche wird  als erstes mit einer speziellen Gabel die Wachsdeckel von der Wabenvorder- und -rückseite  entfernt. Vier Waben  werden danach zusammen in der Honigschleuder  ausgeschleudert.

Der so gewonnen Honige läuft aus der Schleuder in ein Doppelsieb. Grobe und feine Wachsteilchen, welche sich jetzt noch im Honig befinden, werden so zurückgehalten bevor der Honig in den Eimer fließt. Die nun folgenden nachgelagerten Bearbeitungsschritte werde ich in einen der nächsten Beträge beschreiben.

Unser Schleuderraum

Unser Schleuderraum

Honigwaben nach der Ernte

Honigwaben nach der Ernte

Entfernen der Wachsdeckel von der Honigwabe

Entfernen der Wachsdeckel von der Honigwabe

Einhängen einer Honigwabe in die Schleuder

Einhängen einer Honigwabe in die Schleuder

Sieben des Honigs nach dem Schleudern

Sieben des Honigs nach dem Schleudern

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