25.01.2015

Heute hat es geschneit. Bei minus Graden bricht für die Bienen eine harte Zeit an. Dicht gedrängt sitze sie auf den Waben halten sich mit Zittern ihrer Körper gegenseitig warm. Jetzt geht es darum, die Königen ihr wichtiges Gut für das kommende Frühjahr optional zu schützen und zu wärmen. Als Imker bin ich jetzt den Unwillen der Natur ausgeliefert. Ich kann jetzt am wenigsten für meine Bienen tun. Jetzt zeigt sich ob die Varroa Behandlung im Spätsommer Früchte getragen hat. Ich kann nur hoffen das alle Bienen gesund sind, um sich den kalten Temperaturen zu stellen. Weiterhin hoffe ich dass ich im Spätsommer ausreichend Futter gegeben habe. Das Futter in den Waben ist jetzt die einzigste Nahrungs- und Energiequelle für die Bienen um die für das Überleben notwendige Stocktemperatur aufrecht zu halten. Ich hoffe das Futter recht bis zum Frühjahr, denn an ein öffnen des Stocks ist jetzt bei kalten Temperaturen nicht zu denken. Die eindringende kalte Luft würde den Bienen das Leben noch schwerer machen, da sie diese wieder mühsam auf die Stocktemperatur von ca. 20 °C aufgeheizt müssten. Auch an eine erneute Fütterung ist jetzt nicht zu decken. Die Bienen sind viel zu träge um das Futter aufnehmen zu können. Hoffen wir das beste.

 

Im Winter

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